Qualität, Naturtreue & Langlebigkeit

Allgemeine Hinweise

Bitte lassen Sie frischtote Tiere erst vollständig auskühlen, bevor sie diese in einen Beutel einpacken und diese einfrieren. Die Körperwärme des Tieres muss zunächst vollständig entweichen können – ansonsten entsteht im Körper ein Hitzestau, welcher irreversible Schäden an Haut und Haar des Körpers hinterlässt!

Sobald der Tierkörper vollständig ausgekühlt ist, nutzen Sie bitte stets eine luftdicht verschließbare Tüte, um ein Austrocknen des Tieres zu verhindern. In diesem Zustand kann der Körper schlussendlich eingefroren werden.

Sikahirsch

Noch VOR dem Aufbrechen muss die Entscheidung “Präparat oder Trophäe mit Schädel an Wand” von Ihnen getroffen werden!

Notwendige Schnittführung für Kopfschulterpräparate betrifft alle Geweih- und Hornträger!

1. Aufbruchschnitt nur bis zur Brustbeinspitze führen, wichtig KEINEN Drossel-/Kehlschnitt machen!

 

2. Abziehschnitt A als Rundschnitt hinter der Schulter um den Körper herum führen.

Vorderlauffell am Ellenbogen abtrennen, geschlossen lassen! Sauen jetzt nur umstülpen!!!

Entweder Variante 1: bei kleinerem Wild bis Mufflon-Größe

 

3. Vom Abziehschnitt A aus, den Brust/ Halsbereich als Schlauch geschlossen (inklusive der geschlossenen Vorderlauf-Teile) bis zum Kopf abziehen und am Genick von der Wirbelsäule trennen. Kopf ziehen wir selbst ab! Oder

Variante 2: ab Hirsch-Größe (auch für Rehbock/Mufflon geeignet.)

 

4. Abziehschnitt B vom Schnitt- A aus, im Nacken bis Kopf /Trophäe führen! Brust und Hals mit geschlossenen Vorderlaufteilen (bis Ellenbogen) bis zum Haupt abziehen und am Genick von der Wirbelsäule trennen. Kopf ziehen wir selber ab! Der unabgezogene Kopf mit anhängender Decke einfrosten oder frisch zum Präparator. Wenn Aufbruch-Schnitt versehentlich zu weit geführt wurde, wirklich alle Fellteile mitbringen, besonders vom Brust-/Stichbereich! Vieles kann genäht werden, fehlendes aber nur mühsam ersetzt werden - hier wird alles gebraucht!!

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